Jüdischer Sozialverein dankt BVB

Arbeit für Toleranz und Integration geht weiter

 

Mit besonderer Freude haben die Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen das Dankesschreiben des jüdischen Sozialvereins Diamant e.V. entgegengenommen. Das Barnimer Antidiskriminierungszentrum bekundet hierin seine Wertschätzung für den Einsatz der BVB.

Der kulturell und sozial tätige Integrationsverein bemüht sich seit Jahren um einen interreligiösen Dialog und versteht es dabei, weit über die Grenzen seiner jüdischen Gemeinde hinaus Menschen zusammenzuführen. Dabei erhielt der Verband in der Vergangenheit eine aus Sicht der Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen völlig unzureichende Unterstützung durch die kommunalen Gremien. Deshalb warb der Landesvorsitzende der BVB und Bernauer Stadtverordnete der Unabhängigen Fraktion, Péter Vida, intensiv für die Arbeit des Vereins und konnte durch einen Änderungsantrag erstmals eine erhebliche Ausweitung der Bezuschussung erreichen.


Die Vorsitzende des Vereins, Viktoria Gottselich, erklärte, dass ihnen zum ersten Mal eine derartige öffentliche Unterstützung zu Teil wurde und die zusätzliche Zuwendung dem Kooperationsprojekt für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund zu Gute kommt. Der Verein dankte dafür, dass die BVB dadurch einen Beitrag zum Abbau von Diskriminierung und Ausgrenzung geleistet hat.

 

„Es ist richtig und wichtig, dass wir in die Wiederbelebung jüdischer Kultur mehr Kraft und Geld investieren. Die teilweise haarsträubenden Vorbehalte von CDU bis Linkem, die mir im Zuge des Werbens für den Antrag entgegenschlugen, zeigen aber, dass noch viel Aufklärungsarbeit nötig ist“ erklärte Landesvorsitzender Péter Vida.

 

Die Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen werden ihr Engagement für ein tolerantes Miteinander und den kulturellen Austausch intensiv fortsetzen.

 

 

Péter Vida

Landesvorsitzender