Kontinuität. Kompetenz. Klempert.
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- Veröffentlicht am Dienstag, 06. September 2011 21:00
- Geschrieben von Matthias Güttler
In der Auseinandersetzung und Vorbereitung um die Wahl des Bürgermeisters der Gemeinde Rietz-Neuendorf wurden die bereits sehr häufig geführten Gesprächen unmittelbar mit den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde noch intensiviert. Sie führten zum Austausch von Informationen, der Entgegennahme von Vorschlägen und Kritiken aber auch der Zwischenbilanz durch den Bürgermeister Olaf Klempert als auch durch aktive Wahlhelfer.
Eindeutig zeigen die Gespräche, dass die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde ein reges Interesse an der gemeindlichen Entwicklung und der Gestaltung ihres Wohnumfeldes haben. Nicht immer waren die Vorschläge einheitlich, sondern selbst zwischen den Anwohnern gab es unterschiedliche Standpunkte, z. B. zu vorhandenen Bäumen oder zu Fragen der Laubentfernung.
Darüber hinaus war immer wieder ein Thema, die gesamte Frage der Infrastruktur. Nicht immer ist den Einwohnerinnen und Einwohner bewusst, wer für welche Straßen die Verantwortung trägt. Leider werden bestimmte Ortsdurchfahrten, wie Pfaffendorf, durch eine Bundesstraße und Herzberg durch eine Landesstraße durchzogen, bei der auch die Gemeinde Rietz-Neuendorf nur immer wieder an die zuständigen Landesbehörden mit der Forderung herantreten kann, hier endlich Veränderungen zu schaffen.
Manche der geäußerten Hinweise und Vorschläge sind bereits Bestandteil des Maßnahmeplanes der Gemeinde Rietz-Neuendorf für die nächsten Jahre. Das betrifft u. a. den Ausbau der Dorfgemeinschaftshäuser in Behrensdorf und die nach zwei Jahren intensiv geführter Gespräche getroffene Entscheidung für den Ausbau eines Zentrums und Dorfgemeinschaftshauses in Neubrück.
Andere Vorschläge werden in weiterführenden Gesprächen mit Leben erfüllt und ihren Eingang in die gemeindlichen Zielstellungen finden. Einige konnten auch kurzfristig im Rahmen bürgernaher Kommunalpolitik berücksichtigt und einer Lösung zugeführt werden. Besonders begrüßt wurde die jetzt auch schon sichtbare Gestaltung der Breitbandversorgung in den Ortsteilen. In den meisten betroffenen Ortsteilen sind die neuen Schaltschränke errichtet, werden inzwischen mit einem Stromanschluss versorgt und dann durch die Telekom weiter ausgestattet. Immer wieder besonders hervorgehoben wurde die in der Gemeinde bereits 2009 eingeführte Möglichkeit der Anhörung betroffener Einwohnerinnen und Einwohner über Gemeindeangelegenheiten, die zur Entscheidung anstehen. Diese Anhörungsmöglichkeit wurde u. a. bei der Problematik Biogasanlage Alt Golm oder der Errichtung eines Solarparks in Görzig bereits erfolgreich in der Gemeinde praktiziert. Die Bürger wünschen sich auch weiterhin eine solch aktive Einbeziehung bei entscheidenden Fragen und haben den Wunsch, dass von dieser Möglichkeit vor der Entscheidung durch die Gemeindevertretung noch umfangreicher Gebrauch gemacht wird.
Jeder unterbreitete Vorschlag findet in Zukunft seine Beachtung und nimmt, wenn möglich, Einfluss auf die weitere Gestaltung in unserer Gemeinde.



